Kickboxen

 

Geschichte des Kickboxens

Die Sportart Kickboxen wurde Ende der sechziger Jahre in den USA entwickelt. Amerikanische Kampfsportler kombinierten die Handtechniken des westlichen Boxens mit den Fußtechniken der östlichen Kampfkünste wie Karate, Taekwondo und Kung Fu. Daraus entstand eine Kampfsportart, die es allen Systemen ermöglichte, sich sportlich zu vergleichen. Anfang 1973 wurde diese Sportart durch Georg F. Brückner nach Europa gebracht. Hierdurch entstand ein Amateurverband, die WAKO (World Association of Kickboxing Organisation). Ihr gehören zur Zeit weltweit 82 Nationen an. Im jährlichen Wechsel finden Welt- und Europameisterschaften statt.

Es gibt vier verschiedene Wettkampfarten.

Semikontakt:
Vergleichbar dem Fechten. Bei einem erkannten leichten Treffer wird der Kampf unterbrochen und die Wertung vergeben. Sieger ist, wer die meistem Treffer erzielt hat. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.

Leichtkontakt:
Ist vergleichbar mit Sparring, bei dem Treffer mit leichten Kontakt erfolgen. Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.

Vollkontakt:
Ist vergleichbar mit dem Boxen. Auch hier werden Treffer nur mit sauberen Hand- und Fußtechniken gewertet. Hier ist ein KO des Gegners Regelkonform. Verstöße gegen das Regelwerk oder unsportliches Verhalten werden mit Disqualifikation geahndet.

Formenlauf:
Vergleichbar mit der Kür beim Eislaufen oder Bodenturnen. Sie wird frei gestaltet und kann und sollte mit Musik untermalt werden. Die Punktrichter bewerten sportliches Können, Ausstrahlung und den Gesamteindruck.

 

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