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Die neunziger Jahre

Saison 1992/93


Saison 1992/93: Punkte aus dem Spitzenspiel gegen Essen fehlten

Rot-Weiß oder Schwarz-Gelb - zwischen diesen beiden Vereinsfarben sollte das Titel-Rennen nach Meinung der Experten laufen. Doch die Tivoli-Elf kam wider nicht auf Touren, fuhr aus den ersten drei Spielen lediglich einen Punkt ein. Mit der Niederlage bei den Kölner FC-Amateuren schien das Ende der Amtszeit von Winnie Hannes gekommen; Präsident Heinz-Gregor Johnen hielt gegen alle Widerstände am Trainer fest. Befreit von der Favoritenbürde, machte Alemannia Woche für Woche Boden gut auf Essen. Fußball-Aachen erwachtete und fieberte dem "Showdown" am 5. Februar entgegen. 13000 Zuschauer, so viele wie noch nie seit dem Abstieg in die Oberliga, marschierten zum Tivoli, mußten allerdings neidlos den Essener 3:0-Erfolg anerkennen, Alemannia blieb bis Saisonende zwar 13mal ungeschlagen, doch zum Titel fehlten gerade - diese Punkte. RWE distanzierte Bocholt und die Schwarz-Gelben um drei Zähler. Trostpflaster auch für die verpaßte (und von manchem ohnehin nicht erstrebte) Teilnahme an der Amateur-DM: der Sieg im FVM-Pokal, der die Qualifikation zum DFB-Pokal bedeutete.


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