zurück zur Startseite

Spiele der Alemannia

Die wichtigsten und Interessantesten  Spiele der Alemannia


7. Oktober 1986 Pokalspiel Alemannia - SV Werder Bremen.

Alemannia Aachen wird nicht untergehen

"Aber eins, aber eins..." Der Tivoli gleicht wieder einmal einem Hexenkessel. Aus mehr als zwanzigtausend Kehlen hallt sie im Stadionrund ohrenbetäubender denn je, die Alemannia-Hymne. Spannender konnten zwei Mannschaften aber auch kaum ein Fußballmatch inszenieren. Unentschieden nach 90 Minuten - auch nach der Verlängerung, Elfmeterschießen. Die Tivoli elf behält letztlich die Oberhand (7:6).

Bremen3.jpg (26303 Byte)

Bild 1

7. Oktober 1986. Begeisterte Alemannia-Zuschauer liegen sich in den Armen. Ihr Team hat den den Bundesligisten Werder Bremen aus dem Pokalwettbewerb geworfen. Ein denkwürdiges Spiel, eine echte Werbung für den Fußballsport. Viele Freunde des Attraktiven Rasensports fanden an jenem Dienstagabend zum erstenmal den Weg in die Soers-zumindest in der Saison 86/87. Denn 20000 Tivoli Besucher bedeuteten für die Alemannia vorerst Saisonrekord. Eine berauschende Zahl, die darüber hinwegtäuscht, daß die Gruppe derer, die treu hinter "ihrer" Alemannia stehen, kleiner geworden ist.

17. Oktober 1986. Das nächste Heimspiel nach dem Pokaldrama steht auf dem Spielplan - Zweitliga-Alltag. Schlußlicht Salmrohr gastiert in Aachen. Nur 3000 Unentwegte machen sich auf zur Krefelder Straße. Nichts vergeht im Fußball schneller als der Erfolg von gestern. "Gerade gegen schwächere Mannschaften brauchen wir die Unterstützung der Zuschauer, und da kommen sie nicht", knurrt Alemannia-Coach Werner Fuchs. Etwa zwei Dutzend Anhänger schreien sich jedoch auch gegen Salmrohr die kehle aus dem Hals und freuen sich mit ihrer Elf über den knappen 1:0 Erfolg, während manch anderer Tivoli-Besucher ob der schwachen Leistungen enttäuscht von dannen zieht und ein "Nie mehr" vor sich hin brabbelt.

Bremen4.jpg (22400 Byte)

Anmerkung von mir: Ich hoffe für die kommende Saison das alle Alemannia Fans auch dann hinter ihrer Mannschaft stehen, wenn es nicht so gut laufen sollte. Die Fans sind der 12. Mann und das trifft nirgendwo besser zu als in Aachen.

Bild 1:Das Aufgebot der Spielzeit 86/87. Vordere Reihe: Torwart Toni Mainz, Hach, Sendscheid, Gresens, Sitek, Schmitz, Montanes, Höfer, Betreuer Karl Wilhelmi; mittlere Reihe: Masseur Jupp Vonhouttem, Co-Trainer Hermandung, Karlhofen, Haucke, Kau, Böhmann, Delzepich, Notthoff, Zimmermann, Trainer Fuchs; hintere Reihe: Vereinsarzt Dr. Helmut Heinze, Ritter, Gries, Olck, Buschlinger, Nelles, Ruof, Obmann Heinz Palm (jeweils von links). Delzepich und Höfer wurden zwischenzeitlich transferiert, Dörmann kam hinzu.

Bild 2: Der Pokalsieg gegen Werder Bremen war der größte Triumph der Spielzeit 86/87. Auf diesem Jubelfoto sind Eugen Hach, Trainer Fuchs, Hannes Kau, Hannes Nelles, Betreuser Karl Wilhelmi, Bernhard Olck und Co-Trainer Hermandung (von links) "verewigt".

Bild 3: Kritischer Blick von der Trainerbank. Werber Fuchs und Co-Trainer Erwin Hermandung.

Anmerkung von mir: Ein ausführlicher Spielbericht folgt.


Startseite

zurück