Kinetion und Modulation von Ganzkörperbewegungen



Teilweise wird in Lehrbüchern hierbei noch von einem eigenständigen biomechanischen Prinzip gesprochen (vgl. Wiemann).
Es handelt sich hierbei jedoch mehr um einen Aspekt der Koordination von Teilimpulsen bzw. der Bewegungskopplung.
 
 
(nach Wiemann)

Starke Muskeln der Beine und des Beckens haben die Aufgabe, die notwendige kinetische Energie zu schaffen
(Kinetion - die beteiligten Muskeln werden auch als Kinetoren bezeichnet)

Die kinetische Energie wird durch die Rumpfmuskeln auf Schultern, Arme und Ball übertragen. Die relativ schwachen Muskeln der Arme modulieren die Bewegung (Modulatoren). Dies ist besonders wichtig bei Bewegungen, wo nicht die hohe Endgeschwindigkeit, sondern die Präzision der Bewegung entscheidend ist (Volleyball, Basketball). Neben der Beschleunigung hat also die steuernde Feinabstimmung der Bewegung eine besondere Bedeutung.



Koordination von Teilimpulsen
 

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