Videoanalyse als zentrales optisches Messverfahren im LK Sport

Die Videoanalyse ist Bestandteil optischer Messverfahren (Kinematographie) in der Biomechanik bzw. in der Bewegungsphänographie.
Im Unterschied zu anderen Verfahren (Serienfotographie, Lichtspuraufnahmen, Film) ist sie leicht und effektiv im Leistungskurs einsetzbar.
Mit der Digitalfotografie könnte im Zusammenhang mit Computernutzung ein weiteres praktisches Analyseverfahren für die Schule hinzukommen.
Auch die Videodigitalisierung von Bewegungen ist ein interessanter Weg.


Einige Hinweise zur optimalen Nutzung der Videotechnik:
 
 
  • Bestimme genau den Untersuchungsbereich !

  • (was genau soll untersucht werden; bereits vorhandene Hypothesen)
     
  • Welche Hilfsmittel sind erforderlich 

  • (Geräte, evtl. Markierungen, Hilfslinien, Raster etc.)
     
  • Wie muss die Kamera postiert werden, damit die Untersuchungsfrage überprüft werden kann?

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  • Wie können Ungenauigkeiten durch Winkelverschiebungen möglichst vermieden werden? (senkrechte Kameraposition zur Untersuchungsebene)

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  • Gibt es Markierungensmöglichkeiten in der Kamera selbst (Rastergitter)?

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  • Ist der Hintergrund so ausgewählt, dass keine Störungen auftreten?

  • (Licht, störende Gegenstände)
     
  • Müssen zusätzliche Ablaufbedingungen schriftlich notiert werden?

  • (z.B.subjektive Einschätzungen)

Vor dem eigentlichen Versuch sind Probeaufnahmen/-einstellungen sinnvoll, um zunächst die Effektivität der Aufnahmebedingungen zu überprüfen.

 Bewegungslehre

Beispiel für ein Rastergitter zur Bewegungsanalyse (kann über die Memory/Titlefunktion in die Videokamera eingeblendet werden)
Steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung, kann auch eine entsprende Folie über den Bildschirm geklebt werden .