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Deutscher Alpenverein
Sektion Düsseldorf e.V
Bahnstraße 62, 40210 Düsseldorf
Sportklettern am Lago di Como
Entspannte Genusskletterei bis
anspruchsvolle Mehrseillängenrouten

Termin
: So. 6.Juni – So. 13.Juni 2004
Viele
unterschiedliche Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, verpackt in einer
malerischen Landschaft. Eine Vielzahl von Klettergebieten warten am nördlichen
Rand von Italien.
Geplant sind Klettereien in den
Klettergärten rund um den Comer See (Pradello , Grignetta etc.) und ein Ausflug
in alpine Paisir-Klettereien im Bergell (Albigna).
Kursinhalt:
Kletterei von 5a-6c
Vertiefung Sicherungstechnik am Fels
Standplatzbau/Mehrseillängenrouten
Vor- und Nachstieg
Klettertechnik
Max. 6 Pers.
Vorraussetzung:
Grundkenntnisse Klettertechnik
Kletterisches Können im 5-6 Grad
Kosten:
110 € + Übernachtung + Anfahrt
Info:
Rötger Otremba
otremba@gmx.de
www.alpenverein-duesseldorf.de
Das erste Mal
Von bunten Plastikgriffen und
rauhem Fels
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Ich habe es
schon selbst oft erlebt, dass Kletterer, die nur in der Halle
klettern und es dort auch gelernt haben, Probleme haben, Ihr
erlerntes Wissen draußen an den Fels zu bringen. Woran liegt das?
Wie überwindet man seinen inneren Schweinhund?
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Richtig
Stürzen Richtig stürzen
will und sollte gelernt sein! Vor unkontrollierbaren Stürzen hat
jeder Angst. Wer zum 1. Mal am Fels klettert hat bedingt durch nicht
gewohnte weite Hakenabstände vor jedem stürzen Angst. Was also tun?
Jede Route, die man klettern will, sollte man deswegen auf folgende
Punkte hin überprüfen: Ist die Route wirklich gut abgesichert (z.B.
Bühlerhaken in vernünftigen Abständen)? Wo Falle ich bei einem Sturz
hin (könnte ich auf Felsvorsprünge treffen, Pendelsturz, scharfe
Felsstellen)? Diese Punkte sollten vor und während des Klettern
immer wieder geprüft werden. Welche Hakenabstände dabei 'vernünftig'
sind, muss jeder für sich entscheiden. Routen, bei denen unter
Umständen unkontrollierbare Stürze auftreten können oder schlechte
Sicherungspunkte haben, kommen für das 1. Mal also nicht in
Frage.
Helm
und Brustgurt? Im Klettergarten
herrschen andere Bedingungen als in der Kletterhalle. Draußen können
Tritte bzw. Griffe wegbrechen. Beim klettern sollte man deswegen
immer das 'Material' checken. Sieht ein Stück Fels verdächtig aus
kann man durch Draufklopfen nachprüfen, ob er felsenfest oder
brüchig sein könnte. Klingt es beim Klopfen dunkel bzw. tief, ist
der Griff oder Tritt brüchig, klingt es hell, dann kann man davon
ausgehen, dass er hält. Für einen Fels-Anfänger kann es absolut
nicht schaden einen Helm und Brustgurt zu tragen. Sind weite Stürze
zu erwarten sollte auf jeden Fall beides getragen
werden!
Die
richtige Route Viele haben schon
genug Stress, weil die Griffe nicht bunt sind. Routen, welche
zusätzlich mit Keilen, Friends und sonstigem abgesichert werden
müssen, kommen nicht in Frage. Am besten man wählt eine Route aus,
bei der man keine Klettertechniken anwenden muss, die einem noch
fremd sind. Also keine Risse, Kamine oder Reibungsplatten. Möglichst
senkrecht und nicht überhängend. Gute Sicherung und keine weiten
Hakenabstände.
Schwierigkeit Am Fels kommen
unzählige Faktoren hinzu, die man in der Halle nicht lernen kann. In
der Halle ist man immer bestens abgesichert. Draußen können einem
die Knie schon mal gehörig weich werden, weil man vielleicht 4-5 m
über dem letzten Haken steht und unter einem ein Vorsprung lachend
wartet. Man klettert draußen viel langsamer. Man erkundet den Fels,
sucht Tritte und Griffe. So kann es durchaus sein, dass jemand, der
einen 8ter in der Halle problemlos klettert, am Fels bei einem
5er-Riss scheitert. Bei der Wahl des Schwierigkeitsgrades sollte man
deshalb eine Route wählen, die ca. 2 Grade unter dem persönlichen
Level liegt und nicht länger als eine Seillänge ist. Für Routen mit
mehreren Seillängen ist einiges an Erfahrung und zusätzlichen
Spezialwissen notwendig!
Richtige
Seilführung Als Anfänger
sollten Kletterer und Sichernder stehts auf die Seilführung achten.
Folgendes ist wichtig: Steht der Vorsteiger in Falllinie über dem
Haken, muss das Seil zwischen den Beinen laufen, klettert er
seitlich über dem Haken, muss das Seil seitlich über dem
Oberschenkel oder Fußrist geführt werden! Wenn der Vorsteiger
ungünstig hinter das Seil steigt, riskiert er bei einem Sturz einen
Überschlag (Kopfverletzungen).
Hier
nochmal die wichtigsten Punkte: - die richtige
Route auswählen (leicht, gut gesichert, eine Seillänge, gefährliche
Stürze sind auszuschließen) - Schwierigkeitsgrad ca. 2 Grade
unter dem Hallenlevel - Helm und Brustgurt tragen -
Partnercheck (gegenseitig vor dem Klettern die Knoten und Sicherung
prüfen) - Nie das Leben einem Normalhaken anvertrauen! - Das
Seil nie über eine Schlinge laufen lassen (brennt durch) - Fragt
zusätzlich Kletterer, die schon Erfahrung haben und Euch vielleicht
helfen.
Text kopiert von
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