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Beim Ranglistenturnier am 12. Juli 2003 der Beachvolleyball-Serie in Berlin-Mitte konnte das Team Selent/Wagner nur einen 9. Platz belegen. Trotz fulminanter Vorrunde in der Staffel und allen gewonnen Spielen konnten die beiden Fussballerinnen in der Qualifikation im Double-Out System nicht mehr punkten. Nach zwei verlorenen Partien hieß es gegen 18 Uhr Abschied nehmen. Damit mussten die sonst eher erfolgsverwöhnten Beacherinnen ihren schicken Ranglistenplatz 2 an Althoff/Eckert abgeben. Selent/Wagner rangieren derzeit in der Beachmitte Rangliste des FIVB auf Rang 3.
Einen prima Bronzeplatz konnten Selent/Wagner dagegen beim B-Turnier in Brandenburg ergattern. Das Altenhofer Turnier am Werbellinsee (5./6.7.) war mit 22 Teams an beiden Spieltagen gut besetzt. Dabei mussten sich Jana und Luise bei ihrer ersten Teilnahme in Brandenburg erst ganz von unten hoch kämpfen: denn als Berliner muss in der Rangliste des anderen Bundeslandes erst einmal Punkte sammeln. Die nötigen Punkte für einen guten Setzplatz in den Quali-Spielen am Sonntag holten sich die beiden mit einem Staffelsieg am Samstag über Volleyballerinnen aus Frankfurt Oder und Cottbus. Am Ende reichte es an dem verregneten Wochenende sogar für ein Preisgeld von 50 Euro.

Dafür wollen Luise Wagner und Jana Selent am 26./27.Juli 2003 beim OST-Cup in Ückeritz/Usedom in Mecklenburg-Vorpommern aufschlagen. Beim B-Turnier der Landes-Rangliste müssen die Amateure im Beachsport allerdings mit starker Konkurrenz rechnen. Hier gehen traditionell Bundesligisten wie der Schweriner SC an den Start. Das Startgeld kostet 25 €, zu gewinnen sind 200 €.
In Berlin spielt das Team zum letzten Beachvolleyball-Rangistenturnier der Saison am 30.August in Beach-Mitte auf.
Rangliste Beach Volleyball Berlin/Beach Mitte:
Laetitia Bonnet hat ihren Vertrag bei Treptow um ein halbes Jahr verlängert. Die 23-jährige Französin hat ihr Jura-Studium soeben in Berlin abgeschlossen und will in die weite Welt. Im kommenden Jahr wird die ballgewandte Mittelfeldspielerin aus beruflichen Gründen nach Südafrika ziehen und dort für eine Hilfsorganisation arbeiten.
Schon weg!
Judith Mock hat sich pünktlich zum Beginn der Saison aus dem Staub gemacht. Nach dem Abschluss ihres Französisch-Studium zieht die überaus begabte Defensiv-Spielerin Judith Mock nach Paris und arbeitet für sechs Monate als Assistentin fürs französische Parlament. Auch Jana Stoever verlässt Berlin für ein halbes Jahr, um im kreuzlangweiligen Schweden ein Auslandsse4mester einzulegen.
Der einjährige Ausflug von Treptows Libera Anja Geburtig zum 1. FC Union in die Regionalliga ist beendet. In der kommenden Saison spielt die gerade 30-Jahre alt gewordene Mittelfeldakteurin wieder für den Treptower SV und entspannt damit die angespannte Personalsituation. Auch Stürmerin Kathleen Birkner (25) will nach beruflicher Auszeit wieder gegen den Ball treten.
Ganz weg!
Drei defensive Spielerinnen sind zum Ende der Saison aus Alters- und Berufsgründen ausgeschieden : Grit Zobywalski, Peggy Jude-Wurkschat und Carola Biemelt. Julia Hoffmann hat sich ebenso den Pass geben lassen. Als dritte Torhüterin nach Nicky Dorn und Jessica Cziomer konnte Hoffmann bei Treptow leider keinen Stammplatz ergattern. Julia spielt nun beim Schöneberger FC.
Bald da!
Henrika Schlüter, 22 Jahre alt und schnell am Ball, absolviert beim Treptower SV ein Probetraining, um in dieser Saison unser Team im Mittelfeld zu verstärken. Die Hamburgerin hat bereits mehrere Jahre Spielpraxis in der HH-Landesliga gesammelt.
Der Landesligist Köpenicker SC hat den Treptower SV zu einer saisonvorbereitenden Freundschaftspartie eingeladen. Voraussichtlicher Termin ist der 30. oder 31. August 2003.
Treptow - Vom 14. bis 21. September 2003 fliegen die Treptower auf die Baleareninsel Mallorca. Wir werden ein gemeinsames Training mit dem Frauenteam vom CD Paguera absolvieren und ein Freundschaftsspiel (Partido de Amistad) bestreiten. Über ein Spiel gegen das frisch in die Primera Division aufgestiegene Team von CD Calvia wird noch verhandelt. Schon jetzt danken wir Cati Grein, die bei ihrer Tante im schönen Sollér im Tramuntana Gebirge für alle Treptower Spielerinnen eine günstige Unterkunft im Jugendhotel besorgt hat.

Kommse rein, könnse rauskieken!
Treptow muss auch in der kommenden Saison wieder personell aufstocken, um in der immer stärker werdenden Verbandsliga mitzuhalten. Weil der bitterarme Verein sich keine Mädchenmannschaft leisten kann, muss das Frauenteam wieder Werbung in eigener Sache betreiben. Das Gute vornweg: Bei Treptow gibt es nichts geschenkt. Wer hier spielt, muss Idealist sein. Ein Aufstieg in die Regionalliga ist ebenso undenkbar wie eine saubere Dusche. Dafür werden alle Neuanfängerinnen von einem harmonischen Team in die Arme geschlossen. Internationale Stars kicken in erster Reihe mit: Spielerinnen aus Dänemark, Frankreich, Polen und Mexiko tragen das Treptow-Trikot. Wer Lust auf ein Probetraining hat, ruft am besten bei Trainerin Claudia Hanke an: 0173/2105 061.
Treptower SV - Adler Lichtenrade 4:0 (10.5.2003)
Treptow - Am letzten Spieltag machte Treptow alles klar und holte sich beim Heimspiel die verdienten drei Punkte. Der TSV spielte vor allem in der ersten Halbzeit stark auf und diktierte das Geschehen. Nach den ersten Angriffswellen konnte sich Adler nicht anders helfen als TSV-Stürmerin Anna Brodowska wegzugrätschen und sich ein Foul einzuhandeln, das Folgen hatte. Den Strafstoss verwandelte Anne Strandsby sicher. Schliesslich brachte einmal mehr der Vorstoss von Jana Selent Treptow auf die sichere Seite: nach einem langen Pass von Strandsby aus dem Mittelfeld, zog die schnelle Selent an und umkurvte die herausstürmende Torhüterin Caro gekonnt, um vor dem Pausenpfiff mit einem 2:0 abzuschliessen. Nach der Pause kam Treptow verschlafen aus der Kabine: Adler legte sich ins Zeug und erspielte sich gefährliche Situationen vor dem Torraum von TSV-Keeperin Nicole Dorn. Mit scharfen Ecken und Hereingaben in den 16-Meter-Raum lag ein Anschlusstreffer in der Luft. Doch Treptow hielt dicht und wehrte erfolgreich die allerdings überhasteten Angriffe ab. Erst die Einwechslung von Laetitia Bonnet, die mit klugen Flanken das TSV-Angriff belebte, brachte Treptow wieder ins Spiel zurück. Ein zweiter Sololauf von Jana Selent stutzte Adler schliesslich die Flügel. Das 3:0 in der 85. Minute unterstrich den Sieg. Nun hielt Libera Andrea Pürstinger nichts mehr vor dem Kasten. Jana Selent hatte ohnehin ihre Aufgabe gelöst und zog sich auf den Libero-Posten zurück. Damit hatte Andrea Pürstinger alle Freiheiten und konnte einen schönen Pass von Bonnet zum 4:0 Sieg über Adler verwandeln.
Tore: 1:0 (21.) FE: Strandsby, 2:0 (45.) Selent, 3:0 (85.) Selent, 4:0 (87.) Pürstinger
Knapper Sieg für Marzahn
Treptower SV - BSC Marzahn 1:2 (6.Mai2003)
Treptow - In einer spannenden und temporeichen Partie gegen den BSC Marzahn verlor Treptow sien vorletztes Spiel der Saison. Der Rasenplatz war zwar vom Platzwart erstritten worden, doch das wegen Bauarbeiten verkürzte Spielfeld machte die Räume eng. Marzahn trat zweikampfstark auf und verteidigte seinen Strafraum mit der gesamten Mannschaft. Da war es für die TSV-Offensive schwer, trotz der vielen Chancen Tore zu erzielen. In der zweiten Halbzeit sollte sich alles entscheiden. Treptow war nicht wach bei Standards. Ein Stellungsfehler von Luise Wagner konnte nach einem Eckball das erste Tor für Marzahn markieren. Zwar zog Treptow nach einem Solo von Jana Selent, die für Mercedes Giles-Gomez auflegte, nach, doch konnte ein weiterer Konter der Gäste in Treptow nicht aufgehalten werden. In der 70. Minute besorgte Marzahn das 2:1 und zog sich anschliessend in die eigene Hälfte zurück. Der Sturmlauf des TSV brachte kein Tor mehr, auch wenn zahlreiche Chancen erspielt wurden. Marzahn nahm die drei Punkte mit.
Tore: 0:1 (49.) Dörfel,
53. 1:1 Jana Selent; 70. 1:2 Engler
Und noch eins drauf
Borussia 1920 : Treptower SV 1:4 (4.Mai 2003)
Friedrichsfelde - Auch die zweite Begegnung gegen Treptow ging für Borussia 1920 aus Friedrichsfelde verloren. Obwohl das Team, wie auch Treptow eine Woche zuvor, die Partie gegen den überlegenen Tabellenführer Hohen Neuendorf abgesagt hatte, konnten die Borussinnen im Tabellenkeller nicht punkten. Damit setzte sich der TSV vom unteren Tabellendrittel ab und kann nun Platz sieben in der Verbandsliga erreichen. In einem kampfbetonten Spiel und etlichen Fouls an TSV-Technikerin Jana Selent bot Treptow eine konsequente Leistung. Letzlich wurden die meisten Zweikämpfe vom TSV gewonnen und endlich auch Torchancen in Tore umgemünzt. Beste Spielrin war wieder mal Jana Selent, die zwei Treffer selbst erzielte und zwei weitere vorbereitete. Schon in der 6. Minute gelang Yvonne Driebe mit einem Schlenzer der 1:0 Auftakt. In der 23. Minute zog jana Selent von links ab und sicherte die Treptower Führung. Nach einem Freistoss von Andrea Pürstinger konnte Selent per Kopf die Torhüterin überlisten und das 3:0 klar machen. In der zweiten Halbzeit spielte sich Borussia noch einmal in den TSV-strafraum und konnte durch Mannschaftskapitänin Gettner in der 80. Minute den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen. Acht Minuten später machte jedoch die französische Gastspielerin im Treptower Team alles klar: nmit einem überlegten Schuss aus 16 Metern krönte Laetitia Bonnet die gute TSV-Leistung.
Tore: 0:1 (7.) Driebe, 0:2 (33.) Selent, 0:3 (48.) Selent, 1:3 (80.) Gettner, 1:4 (88.) Bonnet
Karten: Gelb für Gettner (Borussia 1920) und Driebe (TSV)
Wegen personeller Engpässe musste Treptow das Punktspiel gegen Hohen Neuendorf kampflos abgeben. Die immens wichtige Libera Andrea Pürstinger und die gesamte Defensive wären an diesem Tag nicht einsetzbar gewesen. Das Spiel wurde 6:0 gewertet.
Treptower SV : Borussia 1920 6:0 (15.4.2003)
Treptow - Das lang erwartete Nachholspiel aus der Vorrunde sollte an diesem Dienstagabend ein Glückstag für Treptow werden. Mit einem klaren und verdienten Sieg über Borussia 1920 sicherte sich der TSV weitere drei Punkte im Gerangel um das Tabellenmittelfeld. Borussia kam gegen die gut sortierte Abwehr und das starke Mittelfeld Treptows nicht an. Prima auch, dass endlich wieder TSV-Stürmerinnen trafen. Die Platzbedingungen waren grauenhaft, auf dem staubigen Treptower Hartplatz sprang der Ball meterhoch, so dass nur nervenstarke Kickerinnen den Ball behaupten konnten. Angesichts der erschwerten Bedingungen spielte Treptow technisch versiert.
Tore: 1:0 (59.) Jana
Selent, 2:0 (65.) Laetitia Bonnet,
3:0 (75.) Luise Wagner,
4:0 (85.) Jana Selent,
5:0 Anna Brodowska (88.)
6:0 (90.) Mercedes Giles-Gomez
Treptower SV : Adlershofer BC 2:2 (26.4.2003)
Treptow - Immerhin sprang bei der hektischen Partie im unteren Tabellen-Mittelfeld ein Punkt für Treptow heraus. Auf dem heimischen Holperrasen lag dem TSV das kleine Spielfeld ebenso wenig wie der Gastmannschaft aus Adlershof (ABC). Beide Teams quälten sich und ihre Zuschauer mit Fehlpässen und technischen Unzulänglichkeiten. Das Treptower Mittelfeld ging chaotisch zu Werke, die Stürmer blieben harmlos. Einzig Jana Selent konnte das Abwehr-Bollwerk überlisten und zwei Treffer erzielen. Die Gegentore fielen unglücklich, ein erfolgloser Abwehrversuch und Gestocher im Strafraum sorgten für die ABC-Tore. Eine rote Karte bekommt Schiedsrichter Wörlitz, der ein klares Tor von TSV-Flankengeberin Anne Strandsby nicht sehen wollte, obwohl die ABC-Torhüterin mitsamt dem Ball hinter die Linie gefallen war. Der gleiche Schiri war in der Hinrunde aufgefallen, als er ein Spiel nicht anpfeifen wollte, weil seine Schuhe kaputt waren und es regnete.
Tore: 0:1 (16.) Bethge, 1:1 (20.) Selent, 1:2 (45.) Grunwald, 2:2 (76.) Selent
Karte: Gelb für Mareen Brunn (TSV)
Lübars zittert und gewinnt
1.FC Lübars : Treptower SV 2:1 (5.4.2003)
Lübars - In dieser spannenden und technisch gut geführten Partie hatte der 1.FC Lübars alle Mühe, sich gegen Treptows Angriffe zu stemmen. Besonders in der zweiten Halbzeit durch die Einwechslung von Mittelfeld-Spielerinnen Mercedes Giles Gomez und Laetitia Bonnet musste die Lübarser Abwehr um den Sieg bangen, weil Treptow das Spiel in allen Belangen beherrschte. Die drei Punkte verdanken die Nordberlinerinnen vor allem der Leistung des Unparteiischen, der einen fragwürdigen Freistoss gegen TSV-Defensiva Yvonne Driebe pfiff. Durch einen Heber über die Mauer konnte Lübars in der 37.Minute aus 16 Metern zum 1:0 vorlegen. In der 75. Minute übersah der Schiri eine klare Abseitsstellung von Lübars Stürmerin Schulze, die Nicole Dorn im TSV-Tor überwinden konnte und aus sieben Metern zum 2:0 traf. Viel mehr Chancen besass lübars in der ganzen Partie nicht. Der zweite Treffer der Gastgeber traf Treptow ins Herz: das Team war klar die bessere Mannschaft. Erst sechs Minuten vor Abfiff konnte Treptow durch Luise Wagner, die nun vom Mittelfeld in den Sturm wechselte, nach einer Ecke von Anne Strandsby den Anschlusstreffer erzielen. Zuvor waren etliche Torschüsse und aussichtsreiche Situationen vergeben worden. Treptow steht nach einer Siegesserie von drei Spielen und neun Punkten auf dem Tabellenplatz acht. Den sicheren Platz im Mittelfeld könnte das Team jedoch am kommenden Spieltag einbüssen, wenn der TSV nach Hohen Neuendorf reisen muss und gegen den Tabellenführer aufläuft.
Tore: 1:0 (37.) Miekley, 2:0 (75.) Schulze, 2:1 (84.) Wagner

Sonderzug ist abgefahren
Borussia Pankow : Treptower SV 0:1 (30.3.03)
Pankow - Ein Kampfspiel mit hartem Körpereinsatz der Pankowerinnen ging für den Treptower Sportverein dank Jana Selents galaktischem Einsatz mit einem Sieg zu Ende. Zwar hatten die Borussinnen kaum Torchancen gegen die stark spielende Libera Andrea Pürstinger, doch waren die Vorstösse über die linke Flügelseite der Pankowerinnen immer gefährlich. Treptow vergab seine wenigen Chancen vor allem in der ersten Halbzeit. Kurz vor Abpfiff hatte noch einmal die eingewechselte Laetitia Bonnet zwei schöne Torschüsse, die knapp am Pfosten vorbei schrammten. Jana Selent zirkelte nach unnachahmlichem Sprint über das halbe Spielfeld den Ball in der 26. Minute ins Pankower Netz. Der TSV konnte damit seine Position in der Tabelle auf Platz acht festigen und sich aus der Abstiegszone verabschieden. Das Team hat nun das dritte Spiel in folge gegen Mannschaften gewonnen, die in der Hinrunde noch klar gegen Treptow punkten konnten.
Tor: Jana Selent 0:1 (26.)
Land unter in Helgoland
Mariendorf - Ein schöner
Frühlingssonntag ging für den Treptower SV vergnügt zu Ende:
mit dem 3-Punkte-Gewinn konnte sich das Team von Platz 10 in der Tabelle
auf den achten Rang hieven. Damit landet Treptow im gesicherten Mittelfeld
und lässt das Kellerkind Helgoland vorerst in der Abstiegszone zurück.
Mit disziplinierter Defensiv-Strategie und dem cleveren Ausnutzen der Chancen
verstand es Treptow die köperlich robust spielenden Möchtegern-Insulaner
aufzuhalten. Eine prima Partie spielte Abwehrspielerin Judit Mock, die
ihre erste Saison im Trikot der Blau-Weissen von der Spree absolviert.
Langsam kommt auch Neuzugang Anna Brodowska in Fahrt: die Stürmerin
erzielte Saisontor Nummer vier und hat sich einen Stammplatz im Mittelsturm
erkämpft. Rückkehrerin Mercedes Giles-Gomez kam in der zweiten
Halbzeit für Catalina Grein ins Mittelfeld, deren Position von Luise
Wagner im linken Angriff ausgefüllt wurde. Nach dem Treffer von Brodowska
in der 39. Minute folgte eine konzentrierte Anfangsphase der zweiten Halbzeit,
in der Luise Wagner zum sicheren 2:0 erhöhen konnte. Ein Ziehen am
Trikot von L.Wagner bescherte Treptow eine aussichtsreiche Freistoss-Distanz.
Jana Selent zirkelte gekonnt das Runde ins Eckige, womit die umkämpfte
Partie mit einem 3:0 für Treptow verdient endete. Ohne Schwierigkeiten
konnte nach acht Monaten Abstinenz Anne Strandsby mal wieder zwischen den
Pfosten stehen. Keeperin Nummer eins Nicky Dorn muss wegen des Golfkrieges
statt des Treptower Tores das Verteidigungsministerium beschützen.
Tore: 0:1 (39.) Anna Brodowska,
0:2 (50.) Luise Wagner, 3:0 (88.) Jana Selent
Adler mit gestutzten Flügeln
Lichtenrade - Bei dem ambitionierten
Titelanwärter Adler Lichtenrade (gestecktes Saisonziel von Mannschaftsberater
Thomas Widdua) regiert das Chaos. Wegen vereinsinterner Streitereien
boykottierten die Spielerinnen am 15.3.2003 gegen SC Borussia 1920 das
Weiterspielen. In der zweiten Halbzeit probten die entnervten Kickerinnen
den Aufstand und schossen sich selbst um den Sieg. Adler-Torhüterin
legte sich den Ball zum 4:6 im heimischen Stadion ins Netz. Die erste Mannschaft
von Adler Lichtenrade ist quasi aufgelöst, nun müssen die Landesligisten
nachrücken und die verbleibenden Partien in Berlins höchster
Spielklasse bestreiten. Hintergrund der Streitereien: Zank zwischen Vorstand
des Vereins und dem entlassenen Trainer Helmut Scholz. Die Adlerinnen waren
offenbar mit der eigenmächtigen Entlassung des Trainers nicht einverstanden.
Die Gerüchteküche brodelt: die hinausgeworfenen Spielerinnen
kochen ein Süppchen mit dem personalschwachen Neuköllner Verein
Union Südost. Möglich wäre ein erstarktes Team von USO nach
Zusammenlegung mit den Adlerinnen in der nächsten Spielzeit.
Mit dem Rücktritt der 1. Adler-Damen
geht somit schon das dritte Team in der laufenden Saison über den
Jordan. Treptow kommt der glückliche Punktgewinn für die Borussinnen
aus Friedrichsfelde im Abstiegskampf keinesfalls entgegen: Borussia campiert
auf Platz 11 mit 13 Punkten, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert
als der Treptower Sportverein.

Kampfspiel gegen Altglienicke
gewonnen
Treptower
Sportverein - VSG Altglienicke 3:0 (15.3.03)
Treptow - Es macht großen
Spass in Berlin Fussball zu spielen. Nachdem das Bezirksamt seit Monaten
auf unserem Fussballplatz nach Öl bohren lässt und eine Dauerbaustelle
eingerichtet hat, wurde bei schönstem Frühlingswetter der Rasenplatz
fürs Punktspiel gegen Altgienicke gesperrt. Dabei war der Platzwart
unserer Idee Folge geleistet, die Baustelle vom Rasen einfach abzutrennen
und das Tor eine Handbreit vor zu rücken. Doch das Treptower Bezirksamt
hat den Ehrgeiz, aus dem Treptower Fussballplatz einen "Zierrasen" zu machen
wie Trainerin Claudia Hanke spöttisch bemerkte. Gespielt werden darf
auf dem Rasen nicht!
Egal, wir trugen unsere zarten Knochen
auf den knüppelharten Schotterplatz und kämpften uns mit springenden
Bällen und zerkratzten Knien mit einem 3:0 zum Sieg. Bemerkenswert
bleibt in jedem Fall die Leistung des sturzbetrunkenen Schiedsrichters,
der sich durchs Spielgeschehen schleppte und etliche Tore nicht gelten
liess, weil er dank getrübter Sinne, Abseitssituationen sah, die es
nicht gab. Darunter muzsste vor allem die fleissige TSV-Stürmerin
Anna Brodowska leiden. Gleich zwei mustergültige Treffer wurden nicht
gegeben. Einzig Jana Selents Doppelpack und Luise Wagners Torhereingabe,
die von Altglienickes Abwehr abgefälscht wurde, liess der benebelte
Unparteiische gelten. Altglienicke hatte insbesondere bei Standards mehrere
Torchancen, die von Torhüterin Nicky Dorn vereitelt wurden. Das Mittelfeld
wurde mehrheitlich von Treptow beherrscht. Nach der einwechslung von Cati
Grein wurde das Spiel durch Doppelpässe und hübsche Spielzüge
technisch besser. Treptow spielte ohne die starke Libera Andrea Pürstinger
(Job) und musste nach der 10. Minute auf Flankengeberin Anne Strandsby
(Zerrung) verzichten.
Tore: 1:0 Eigentor, nach einer
Hereingabe von Luise Wagner
48. 2:0 Jana Selent aus spitzem Winkel
65. 3.0 Jana Selent
Drei Punkte im Schneegestöber
Treptower
Sportverein - Union Südost 4:0 (1.2.03)
Treptow - Die Umstände
waren wie immer widrig. Der Schiedsrichter hatte das Rentenalter längst
überschritten, war unermüdlich ins Selbstgespräch vertieft
und pfiff aus rätselhaften Motiven munter drauflos. Der verschneite
und vereiste Schotterboden der Treptower Teufel (unser Ausweichquartier)
war aalglatt, unter der Schneedecke warteten knöcheltiefe Löcher
auf Bänderrrisse. Dennoch gelang einem technisch versierten Treptower
SV ein überragender Sieg gegen die achtplazierten Union Südostler
aus Neukölln. Die Gäste kamen offenbar mit den Eishockey-Bedingungen
weniger zurecht, zudem fehlten verletzt wichtige Spieler im Mittelfeld
und im Sturm (Top-Scorer Schmidt-Marinaro). Treptow lief dagegen gut besetzt
auf: mit findigen Doppelpässen war das Mittelfeld schnell überbrückt,
den stürmenden jungen Neuen im Team, Anna Brodowska und Laetitia Bonnet,
später Nyco Bischoff (46.), wurden im Minutentakt Torchancen herausgespielt.
Allein in der ersten Halbzeit hätte es schon fünf Treffer setzen
können. Nach der Pause kam Treptow fit und munter aus der Kabine,
die Einwechslung der quirligen Nyco brachte die USO-Abwehr vollends durcheinander.
Den ersten Treffer in der 53. Minute besorgte die Polin Anna Brodowska
nach Zusammenspiel mit Spielmacherin Jana Selent. Mittelfeld-Spielerin
Luise Wagner traf mit einem Musterschuss aus 18 Metern ins lange Eck und
führte Treptow in der 75. Minute zum längst verdienten 2:0. Jetzt
kannte Libera Andrea Pürstinger kein Halten mehr und mischte in der
Offensive mit. Nach einem gefühlvollen Eckball von Pürstinger
konnte die frei stehende Jana Selent per Kopf hübsch zum 3:0 auflegen.
In der 87. Minute war Uso endgültig platt - Luise Wagner köpfte
auf Pürstinger, die legte den Ball mit einem feinen Heber in den Strafraum,
Anna Brodowska konnte ihren zweiten Treffer an diesem Tag verbuchen, per
Kopf.
Tore: 1:0 (53.) Brodowska, 2:0
(75.) Wagner, 3:0 (80.) Selent, 4:0 (87.) Brodowska
150 Spielerinnen hatte das akademische Fussballfieber befallen: beim nunmehr 3. Hallenturnier, in guter Tradition von Humboldt Universität und Treptower SV organisiert, standen am 17. Januar gleich zehn Teams am Start. Gewinner des sechstündigen Fussballamarathon (22 - 4 Uhr) in der Freitagnacht war das Treptower Team mit den Hallenspezialisten Jana Selent, Luise Wagner, Andrea Pürstinger, Laetitia Bonnet, Martina Miertsch und im Tor Nicky Dorn. Hauptpreis des Turniers war ein handsignierter Ball von den Hertha BSC Profis. Für den Turnierzweiten, die stark auftretenden Humboldt Sportwissenschaftlerinnen, die mit Bundesliga- und Regionalligaspielerinnen aufliefen, gab es eine Mega-Flasche Sekt. Entschieden wurde der faire Wettkampf im Siebenmeterschiessen, das TSV-Keeperin Nicky Dorn mit zwei gehaltenen Treffern (grüss dich, alte hippe)für Treptow entschied. Im Gruppenspiel war Treptow in seiner ersten Partie auf nüchternen Magen noch an den Sportwissenschaftlern gescheitert, konnte sich dann aber im Turnierverlauf als Gruppenzweiter bis ins Finale durchkämpfen. Prima Platzierung auch für das Team XYZ, das sich am Abend aus Treptower Spielerinnen und Gästen spontan zusammensetzte und einen smarten vierten Platz erspielte. Hier agierten TSV-Trainerin Claudia Hnke, Ex-TSV-Libera Anja Geburtig (jetzt 1. FC Union), Nyco Bischoff, Anna Brodowska und Julia Hoffmann (TSV-Ersatztorfrau).
Ergebnisse:
1. Treptower Sportverein
2. Humboldt Universität
Sportwissenschaftler
3. Universität Rostock
4. Team XYZ
5. Dessau 05
6. Bettis Humboldts
7. BSC Südring
8. Seitenwechsel
9. Freie Universität
10. Humboldt Uni II
Vorrundenspiele:
Gruppe A:
1.Humboldt Sportwissenschaftler
2.Treptower Sportverein
3. Dessau 05
4. BSC Südring
5. Freie Universität
Gruppe B:
1. Team XYZ
2.Uni Rostock
3. Bettis Humboldts
4.Seitenwechsel
5. Humboldt Uni II
Grosser Dank fürs Brötchenschmieren
geht an die Treptowerinnen, die zu später Stunde das Buffett schmückten.
Fettes Lob auch für die Ex-Treptowerinnen Elke Hillemann und Claudia
Meister, die als Sportrichterinnen eine anstrengende Nacht durchmachten.
Mit einem Patt in die Pause
Jetzt mal nicht abheben. Bereits
zum zweiten Mal in Folge ist Treptow unbesiegt aus den letzten beiden Partien
gegangen. Das ist eine Serie! Nun heisst es, bloss nicht den Boden unter
den Füssen verlieren. Die Winterpause hat sich das Team jedenfalls
hart erkämpft: neun Niederlagen stehen auf dem Sollkonto, zwei Siege
und ein Unentschieden auf der Haben-Seite. Dabei kann sich der TSV bei
Mittelfeldspielerin Jana Selent bedanken: mit elf Toren in zwölf Spielen
hat die lütte Selentsche Treptow aus dem tiefsten Sumpf gezogen. Auch
ihr letzter Treffer in der Hinrunde gegen Borussia Pankow brachte dem TSV
den wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Erst die späte Umstellung im
Defensiv-Bereich mit Andrea Pürstinger als neuer Libera brachte den
TSV wieder etwas besser ins Spiel. Auch wenn weiterhin Punkte abgegeben
werden mussten, verlor Treptow fortan fast immer nur unglücklich.
Das absolute Ziel in der Rückrunde ist der Klassenverbleib. Verstärkung
kommt fürs Mittelfeld: die technisch versierte 21-jährige Französin
Laetitia Bonnet kann in der Rückrunde nach Querelen um eine Spielerlaubnis
für Treptow auflaufen.
Zittern in der Abstiegszone
SV Adler
Berlin - Treptower SV 7:3 (19.10.)
Lichtenrade - Nach der achten
Niederlage kämpft Treptow weiterhin um den Klassenverbleib. Durchaus
motiviert zog das Team zu Felde, ohne allerdings die Vorgabe für die
erste Halbzeit umsetzen zu können. Bis zur Pause wollte der defensiv
eingestellte TSV den Kasten sauber halten. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang
es Adler durch Fink (41.) doch den Ball ins Netz zu befördern. Zuvor
waren etliche Anläufe an der blitzschnell agierenden Libera Andrea
Pürstinger gescheitert. Treptow hatte allerdings auch den Ausfall
zweier erfahrener Verteidigerinnen zu kompensieren: Yvonne Driebe (Handballspiel)
und Carola Biemelt (Rückenprobleme) fehlten. In der 56. Minute erhöhte
Adler zum 2:0 nach einem unglücklichen Beinschuss gegen TSV-Keeperin
Nicky Dorn durch Stürmerin Becker. Treptow legte den Hebel um und
agierte nunmehr notgedrungen offensiv. Luise Wagner sorgte mit einem Heber
für den Anschlusstreffer. Jana Selent schloss einen fabelhaften Flankenlauf
durch ihren scharfen Pass vors Tor ab, den Adlerin Cloos selbst in die
Maschen setzte. Danach hätte Treptow wieder seine Abwehrreihen schließen
müssen. Indessen warf Adler ab der 70. Minute alles nach vorn und
Treptow wurde überrannt. Weitere Treffer besorgten Hansen, Becker,
Heß und Cüsters. Da half auch der abschließende Offensivdrang
von Treptows Abwehrreckin Pürstinger nichts mehr: ihr Treffer in der
88. Minute korrigierte das Ergebnis dann zum 7:3. Zum ersten Mal
lief die neu ins Team gerückte Catalina Grein (Hertha 03) für
Treptow auf. Kati wurde in der 60. Minute für Mareen Brunn auf der
linken Außenbahn eingewechselt.
Tore:1:0 (41.) Fink, 2:0 (56.)
Becker, 2:1 (62.) Wagner, 2:2 (65.) Cloos (Eigentor), 3:2 (77.) Hansen,
4:2 (80.) Becker, 5:2 (81.) Heß, 6:2 (82.) Cüsters, 7:2 (84.)
Becker, 7:3 (88.) Pürstinger.
Ergebnisse
Treptower SV - VfB Lichterfelde
1:4
Spandauer SV - Grün Weiss Neukölln
0:6
1. FC Schöneberg - Borussia
Pankow
2:5
Kickers - Rot Weiß Hellersdorf
15:0
1. Traber FC - Köpenicker
SC
0:7
Mariendorfer SV - SV Adler Berlin
0:5
BSV - Union Südost
0:6
Borussia 1920 - Adlershofer BC
5:2
Adlershofer BC - Helgoland
7:0
Nicole Dorns Tordebüt
für Treptow
Moin, Moin
Treptower
SV - TSV Helgoland 3:4 (5.10.)
Es geht doch noch dümmer! Rechtzeitig
zum Anpfiff des Schiedsrichters zog sich der Treptower SV zu einem 20-minütigen
Tiefschlaf zurück. Helgoland konnte beliebig im Strafraum aufkreuzen
und Tore einschenken. Für Ersatztorhüterin Nummer 3, Claudia
Fischer, kam dagegen das böse Erwachen. Vier Tore versenkte Helgoland
im Treptower Netz und stellte sich danach in die eigene Hälfte. Da
half auch der brilliante Sturmlauf von Treptows bester Spielerin Jana Selent
nichts mehr. Drei Treffer erzielte Selent im Alleingang, den letzten nach
einem gegenerischen Handelfmeter in der 63. Minute. Schwer vermisst wurde
auch Andrea Pürstinger, der es als einziger Spielerin immer wieder
gelingt, mit klaren Bällen die permanente Gefahr im Treptower Strafraum
zu bannen. Pürstinger quält sich mit einer Erkältung und
konnte nicht spielen. Wieder einmal steht Treptow mit leeren Händen
da und setzt sich damit im Tabellenkeller fest. Tore: 0:1 (4.) Schönwald,
0:2 (13.) Eichmann, 0:3 (17.) Kleinert, 1:3 (25.) Selent), 2:3 (28.) Selent,
2:4 (32.) Wittlake, 3:4 (63.) Selent nach Elfmeter
Ein überlegenes Spiel der Treptowerinnen
wurde durch Unachtsamkeit in der Verteidigung und Ballverluste im Mittelfeld
immer wieder in Gefahr gebracht. Zudem wurden viele hochkarätige Chancen
für die Stürmerinnen Beetz und Brodowska oft leichtfertig
vergeben. Dafür konnte Ariane Beetz dann doch zwei Mal verwandeln
und nach einem Rückstand in der 21. Minute durch das 2:1 von Altglienickes
Treibmann wieder ausgleichen. Weitere Tore erzielten Luise Wagner (2) und
Andrea Pürstinger (1). Pürstingers Freistoß in der 89.
Minute brachte Treptow nach erneuten Gegentoren durch Engelhardt (80. und
83. Minute) den Sieg und die Befreiung aus dem tiefsten Keller der Liga.
Immerhin steht Treptow mit dem 11. Platz und drei Punkten nun auf der Kellertreppe.
Treptow war am Sonntag allerdings auch ohne die Stammspielerinnen Jana
Selent (Handverletzung), Yvonne Driebe (Handballspiel) und Kathleen Birkner
(beruflich) angetreten. Dafür kamen Judith Mock und Constanze Bischoff
zum Einsatz, die in der hektischen Schlussphase noch einmal für gefährliche
Situationen vor dem Altglienicker Tor sorgten.
Wer führt, verliert
2:3 Treptower
SV - 1. FC Lübars (21.9. 2002)
Mit zwei Toren Vorsprung ging es
für Treptow nach einem fulminanten Start gegen Lübars in die
Pause. Doch bekanntlich hagelts in der zeiten Halbzeit Tore. In einer rasanten
Aufholjagd machte Lübars fünf Treffer gut und verabschiedete
sich mit einem 5:4 vom Treptower Sportverein. Mitgeholfen hatte allerdings
auch Schiedsrichter Hussein, der den Norderberlinerinnene einen zweifelhaften
Elfmeter schenkte. Der brachte Lübars auf die Überholspur, Treptows
Widerstand war gebrochen. Nun wurde schon das zweite Spiel der Saison durch
inakzeptable Schiedsrichterleistungen zu Gunsten der Gäste entschieden.
Rüde Attacken gegen Spielmacherin Jana Selent wurde nicht geahndet,
dagegen sahen Giles-Gomez und Wagner gelbe Karten für Lappalien. Die
Frage, warum ein Freistoß zugunsten ! Treptows gegeben wurde, bestrafte
Hussein für die Treptower Spielerin Wagner mit dem gelben Karton wegen
"Unsportlichkeit".
Tore: Kathleen Birkner (1:0),
Jana Selent (2:0), Lina Lorenz Elfmeter (1:2), Sina Schulze (2:2, 3:2).
AG Frauenfussball
Die Arbeitsgemeinschaft Frauenfussball
ist wieder im Netz. Wer sich für die Runde um Gerhard Plassmeier (Trainer
Helgoland) interessiert, möge doch einmal hereinschauen. Infos ums
Berliner Fussballgeschehen sind hier zu erhalten.
http://www.ag-frauenfussball.de.vu
Erstes Punktspiel - erste Niederlage
(0:3)
Treptow:
1. FC Marzahn (31.8.)
Treptow - Gleich drei Tore
kassierte der Treptower SV zum Saisonstart gegen den Vorjahresneunten der
Liga,1. FC Marzahn. Das erste Gegentor fiel in der zweiten Minute, nach
einem Abstimmungsproblem in Treptows Hintermannschaft. Driebe und Biemelt
stießen zusammen, die Marzahner Stürmerin Kremer nutzte die
Chance und verwandelte nach Prellschlag gegen Biemelt. Libera Carola Biemelt
(39 Jahre) wirkte in ihrer Rolle überfordert. Doch auch im Angriff
herrschte Flaute: Trotz vielversprechender Tormöglichkeiten und exzellenten
Vorlagen von Spielmacherin Jana Selent konnte Treptow das Runde nicht ins
Ecklige befördern. Selent scheiterte selbst drei Mal vor der starken
Torfrau Scheidecker. Auch Andrea Pürstinger war mit zwei Pfostenschüssen
einem Anschlusstreffer nah. Nachlässige Abwehrarbeit im Mittelfeld
erlaubten schließlich Marzahns Nummer Fünf, M. Gensel, zwei
weitere Treffer zu erzielen. Die Stürmerinnen Arianne Beetz, Cornelia
Schmieder (60.) und Luise Wagner vergaben ihre Chancen. An dieser Stelle
gilt unser besonderer Dank der kurzfristig eingesprungenen Torfrau Claudia
Fischer, die als Verteidigerin gerade ihre Saison bei Treptow beendet hatte.
Treffer: 0:1 (2.) Kremer,
0:2 (54.) M. Gensel, 0:3 (64.) M. Gensel
Die Berliner Verbandsliga startete
mit 15 Teams in die Saison. Der vorjährige Liga-Meister Hohen Neuendorf
hat auf den Aufstieg verzichtet, weil die alten Damen der Regionalliga,
wie Prühs und Blum, die den Brandenburger Verein nach von gekickt
haben, keinen Spass mehr am Reisen haben. Dafür sind zwei Aufsteiger
aus der Landesliga dazu gekommen: VSG Altglienicke, Adlershofer BC. Die
aus der Regionalliga abgestiegene FC Hertha 03 will nach eigenem Bekunden
gleich wieder ganz nach oben. Nach dem Zurückziehen von BSV und
1. FC Marzahn ist die Liste mit 13 Teams nun doch etwas kürzer ausgefallen.
Verbandsliga:
Blau-Weiß Hohen Neuendorf
Treptower SV
SV Adler Berlin
FSV Spandauer Kickers
SC Union Südost
TSV Helgoland 97
VSG Altglienicke
Adlershofer BC
SC Borussia 1920
BSC Marzahn
Borussia Pankow
1. FC Lübars
FC Hertha Zehlendorf
aufgegeben:1. FC Marzahn und Berliner SV 92
.
Hallöchen, Ihr Süssen! Super Treptower Statistiken erfahrt ihr nur bei mir!!!
Einfach mal kräftig antippen:
