Pressestimmen: (aus Magdeburger
Volksstimme)
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| Neustadt (gr). Auch nach dem neunten
Spieltag der Schachbundesliga behauptet der USC Magdeburg seinen Platz im oberen
Mittelfeld. Nach einem 6,5:1,5-Sieg gegen Wattenscheid und der 2,5:5,5-Niederlage gegen
Titelaspirant Solingen liegen die Mannen um Thomas Bundrock auf Platz sieben der Tabelle. Herausragend beim höchsten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte die Leistung der drei Youngster im Team. Pröhl, Naumann und Machelett sorgten für eine echte "Kinderüberraschung" und zogen dadurch den Wattenscheidern frühzeitig den Nerv. Schon nach vier Stunden war alles vorbei und der klare Sieg unter Dach und Fach. Rogozenko mit einer vorbereiteten Variante und Georgiev im Endspiel ließen ihren Kontrahenten keine Chance. Alexander Onischuk war es dann am Spitzenbrett vorbehalten, das Highlight der Veranstaltung zu setzen. Im Spiel gegen Alexander Morosewitsch, |
der neuen Nummer fünf der Weltrangliste, kamen die Zuschauer
voll auf ihre Kosten. Nachdem der Ukrainer in Magdeburger Diensten zu Beginn schlecht
dastand, komplizierte er das Geschehen mit jedem Zug, bis Morosewitsch in der
hochdramatischen Schlußphase fehlgriff. Am Sonntag gabe es die erwartete Niederlage gegen den Solinger Meisterschaftskanidaten. Das mit acht Großmeistern gespickte Starensemble erwies sich als zu stark für die Magdeburger. Besonders an den hinteren Brettern war der Spielstärke-Unterschied zu groß, wo denn auch prompt drei Niederlagen zu verzeichnen waren. Erfreulich war die Leistung von Holger Pröhl, der den Engländer Speelman am Rande einer Niederlage hatte, schließlich in den Remishafen einschiffte. Vorn hielt der USC die Klasse, erreichten Onischuk, Slobodjan, Georgiev und Rogozenko jeweils ein Unentschieden, wobei vor allem Letzterer gegen Dr. Hübner durchaus Chancen auf mehr besaß. |
| SCHACH-Bundesliga 7./8.Runde in Wattenscheid | |
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(Foto: Gerhard Hund) Alexander Onischuk (links im Bild) im Kampf gegen die neue Nummer FÜNF der Weltrangliste, Alexander Morozewitsch (ELO 2725). |
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(Foto: Gerhard Hund) |
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(Foto: Gerhard Hund) |